Unser Klang‑ und Entspannungsraum hat sich in einen Sandraum verwandelt

Gemeinsam mit vielen fleißigen, unterstützenden Eltern konnten wir zahlreiche tolle Fundstücke sammeln, die nun im Sandraum entdeckt, sortiert und bespielt werden können. Die Kinder nutzen den Raum in Kleingruppen zusammen mit einer Kollegin – sie dürfen schütten, wiegen, graben, forschen und in Rollspiele eintauchen.

Sand beruhigt, fördert die Sinne und lädt zum gemeinsamen Tun ein. Durch das Umschütten, Wiegen und Rieseln lassen werden ganz nebenbei wichtige Entwicklungsbereiche gestärkt:

  • Feinmotorik (Greifen, Schaufeln, Dosieren)
  • Hand‑Augen‑Koordination
  • Sensorische Wahrnehmung (warm, kalt, trocken, feucht, körnig)
  • Mathematische Grunderfahrungen (Mengen, Volumen, „mehr/weniger“)
  • Sprachentwicklung durch gemeinsames Beschreiben und Rollenspiele
  • Sozialkompetenz beim gemeinsamen Bauen, Teilen und Absprechen
  • Emotionale Regulation, denn Sand wirkt beruhigend und ausgleichend

Gerade an Tagen mit Dauerregen ist unser Sandraum ein wunderbarer Ort, um Naturerfahrungen zu machen, ohne draußen sein zu müssen.

Der Raum wird regelmäßig mit neuen Impulsen bestückt: mal mit Glitzersteinen, Korken, kleinen Dinos, Muscheln, Fahrzeugen… Wir schauen dabei immer individuell, was die Kinder gerade beschäftigt oder welche Ideen sie selbst einbringen.

So bleibt der Sandraum ein lebendiger, inspirierender Ort, der sich mit den Interessen der Kinder weiterentwickelt.

Kategorien: Aktuelles